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Inglourious Basterds

USA, Deutschland 2009
Laufzeit: 153 Min.
FSK 16

Inglourious Basterds
Inglourious Basterds


Inhaltsverzeichnis

Cast & Crew

Regie & Drehbuch: Quentin Tarantino
Kamera: Robert Richardson

Mit: Brad Pitt (Lt. Aldo Raine), Mélanie Laurent (Shosanna Dreyfus), Christoph Waltz (Col. Hans Landa), Gedeon Burkhard (Cpt. Wilhelm Wicki), Diane Kruger (Bridget von Hammersmark), Til Schweiger (Hugo Stiglitz), u.a.


Inhalt

Lt. Aldo Raine (Brad Pitt) wird mit acht Soldaten weit hinter den feindlichen Linien in Frankreich abgesetzt. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Angst und Terror unter den Nazis zu verbreiten. Ihnen bietet sich eine einmalige Gelgenheit, als sie erfahren, dass zur Premiere von "Stolz der Nation" Hitler mitsamt dem deutschen Oberkommando nach Frankreich kommen wird. Die Basterds wissen aber nicht, dass nicht nur sie, sondern auch die junge Kinobesitzerin Shosanna (Mélanie Laurent) ein Attentat auf Hitler plant. Die ist nämlich eine unter anderem Namen lebende Jüdin, deren gesamte Familie von Col. Hans Landa (Christoph Waltz) ausgelöscht wurde und die jetzt eine einmalige Gelgenheit sieht, sich dafür zu rächen....


Kommentar

(Spoilerwarnung voraus)
"Inglourious Basterds" zu beschreiben ist sehr schwer. Könnte man nach dem Trailer noch einen brutalen Actionreißer erwarten, so stellt man nach spätestens 5 Minuten bereits fest, dass er genau das nicht ist. In "Inglourious Basterds" geht es nicht um Action, es geht um Sprache. Dabei meine ich nicht clever aufgepimpte, aber letztlich inhaltsleere Dialoge, wie sie in "Death Proof" ja mehrmals vorkamen (auch wenn der Doc den Film viel zu schlecht beurteilt hat), sondern vielschichtige Gespräche, die - obwohl der Film zuweilen sehr dialoglastig ist - keine Minute langweilig werden. Ich will euch dafür mal ein Beispiel geben. Ganz am Anfang des Filmes sehen wir Landa, wie er zu einem eher abseits gelegenen Bauernhof fährt, um sich dort nach evtl. versteckten Juden umzusehen. In einem schlechten bis mittelmäßigen Film wäre Landa dort einmarschiert und hätte die komplette Familie so lange gefoltert, bis ihm jemand verraten hätte, dass die gesuchten Menschen im Keller sind. Bei "Inglourious Basterds" läuft das ganz anders. Landa setzt sich mit dem Hausherren gemütlich an den Tisch und beginnt ein perfides psychologisches Spielchen mit ihm zu spielen. Er übt auf seine Art genauso Gewalt auf ihn aus, aber er macht das rein verbal. Natürlich gibt es immer wieder Momente, in denen sich die Brutalität vehement Bahn bricht (vor allem am Ende). Aber der Schwerpunkt liegt dennoch woanders, was heißt, dass es sich bei dem Trailer um eine bewusste Mogelpackung handelt. Glücklicherweise.

Natürlich spielt Tarantino wieder mit einigen Klischees herum. So ist Landa das für viele Hollywoodfilme typische hochgebildete und kulturliebende Nazimonster. Nur: Es ist ein Unterschied, ob ich in einem Film, der ja so stolz darauf ist, historisch korrekt zu sein (ja ich rede gerade vom sonst recht guten "Uprising", den ich auch hier besprochen habe) jemanden, der im echten Leben nicht einmal die Pflichtsule absolviert hat, als kulturbeflissenen Weinliebhaber darstelle, oder ob ich (wie in "Inglourious Basterds") einen fiktiven Charakter als eine Art "Larger than Life"-Karikatur eines Filmbösewichts anlege. Da stört es mich dann auch nicht, dass Tarantino ein paar Charaktere nach seinen LieblingsschauspielerInnen benannt hat (ich habe Hugo Stiglitz, Aldo Ray & Edwige Fenech erkannt, gibt aber bestimmt noch andere). Schließlich sind das maximal Insidergags und für den Film eigentlich unerheblich.

Kommen wir mal zu den SchauspielerInnen. Brad Pitt spielt den Nazijäger mit so viel Freude, dass es schon fast beängstigend ist. Eigentlich liefert jedes Mitglied des Casts eine durch und durch inspirierte Leistung ab (sogar Eli Roth als Bear Jew und auf den könnte ich ansonsten echt verzichten) aber es gibt einen, der über allen anderen steht: Christoph Waltz. Waltz spielt seinen Hans Landa mit einer solchen Inbrunst, dass alle anderen neben ihm zu Statisten verkommen, sobald er die Szene betritt. Den Mann würde ich jetzt schon zum engeren Favoritenkreis für die nächste Oskarverleihung zählen.

Score, Effekte, usw.: Alles einfach perfekt. Da gibts für mich als Reviewer nicht viel zu schreiben, denn zu kritisieren gibt es da ehrlich gesagt nichts.

Zum Abschluss noch eine Anmerkung: Natürlich ist der Film politisch absolut unkorrekt und nichts für Leute, welche die Einstellung vertreten, dass man über jemanden wie Hitler keine Witze machen darf. Historische Genauigkeit darf man ebenfalls nicht erwarten (es sei denn Hitler ist tatsächlich mitsamt seinen Leuten bei einer Kinopremiere erschossen worden). Auch diejenigen, die in den Kriegsfilmen über diese Zeit sich darüber ärgern, dass die Nazis immer die Bösen sind, können dem Kino gerne fernbleiben (wobei ich mich bei denen ohnehin frage, ob sie nicht generell einen an der Waffel haben). So habe ich im Internet schon so manch lustige Diskussion und einige völlig bescheuerte Reviews von ewiggestrigen Möchtegernariern gelesen (Links gibts auf Wunsch im badmovies-Forum) Aber ganz ehrlich: Die Chance, solche Leute bei diesem Film im Kino zu treffen ist doch soundso nicht wirklich groß, oder?

Fazit

"Inglourious Basterds" ist Tarantinos bislang bester Film. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass ich dieses Epos noch vor Pulp Fiction und Reservoir Dogs reihen würde, so gut hat er mir gefallen.

(c) 2009 G


Tornhills Meinung

Forenkollege Tornhill hat - so wie wir es im Forum besprochen haben - einen eigenen Essay über die Basterds geschrieben. Ich finde, dass seine Analyse einige sehr interessante Aspekte beinhaltet und außerdem habe ich versucht, mich - mit einer Ausnahme - mit Klammerkommentaren in seinem Werk zurück zu halten. Bevor ihr weiterlest gibt es noch eine SPOILERWARNUNG, ansonsten wünsche ich viel Spaß!


Unruhmlicke Schweinhunds Oder Stolz und Schande der deutschen Filmnation

Als Tom Cruises Stauffenberg-Film „Valkyrie“ heraus kam, wünschte ich mir, er hätte den Mut gehabt, dass Attentat gelingen zu lassen und damit offen zuzugeben, dass Historienfilme niemals wirklich historisch sind, sondern lediglich eine moderne und meist gängiger Dramaturgie unterworfene Vorstellung der Vergangenheit zeigen.

Zu meiner Überraschung wurde dieser Wunsch nun doch noch erfüllt: in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ werden nicht nur der Führer, sondern auch Goebbels, Göring und Borman mit MP-Salven blutig niedergemetzelt und ersterens Gesicht noch posthum mit ein paar Kugeln verziert. Ein großer erhobener Mittelfinger gegen jede Authentizitätsbehauptung; dafür gleich mal meine Anerkennung! Aber macht ihn das schon zu einem guten Film?

Nach den Regeln klassischen Erzählens sicher nicht: Die verschiedenen Handlungsstränge um Aldo Raines Terrorkommando, den SS-Mann Hans Landa, sowie den Kriegshelden Zoller und die auf Rache sinnende Jüdin Shosanna pendeln unkoordiniert durcheinander, werden immer wieder für Exkurse unterbrochen und bilden am Ende nur ein vages Ganzes, in dem der Zufall herrscht und gerade die Titelhelden nicht wirklich etwas zum Ausgang des Geschehens beigetragen haben – streng genommen leisten sie der Nazi-Spitze sogar eine schnelle Sterbehilfe vor dem qualvollen Feuertod. Vielleicht wäre es wirklich besser gewesen, den Stoff, wie ursprünglich mal angedacht als Mini-Serie zu konzipieren. Es wäre ein hübsches Gegenstück zu Spielbergs patriotisch gerührtem „Band of Brothers“ gewesen, das die Unterschiede der beiden Regisseure trefflich zur Schau gestellt hätte.

Doch alle dramaturgischen Fragwürdigkeiten (insbesondere die überflüssige Szene, in der mit Myers und Churchill gleich ein Star und eine historische Figur einen selbstzweckhaften Gastauftritt haben) sind halb so schlimm, wenn ein so kurzweiliger Film wie dieser dabei herauskommt, bei dem man wirklich seine Überlänge kaum spürt und den seine zeitweisen Längen niemals wirklich ausbremsen. Stilistisch glänzt Tarantino wie eh und je: Durchkomponierte, ikonische Bilder, perfekt eingesetzte Musik (diesmal allerdings weniger Popsongs, als allgemeiner Score, teils von Altmeister Morricone) und die nahezu liebevolle Inszenierung extremer Gewalt. Die Qualität der schauspielerischen Leistungen schwankt stark: Überraschend schlecht ist Brad Pitts Darstellung Raines als überzogene Comicfigur, wie sie vielleicht in einer Sketch-Sendung, doch nicht in einem großen Film auftreten dürfte, völlig unüberraschend schlecht ist Eli Roth, der seinen „Bear Jew“ zwar ausreichend psychotisch gibt, aber eine Welle aufdringlicher Peinlichkeit um sich herum ausstößt. So ungern ich mich hier dem Pressetenor anschließe, sind die deutschen Darsteller, die in ihrer Muttersprache, doch in ungewohnten (weil Spielfreude statt Betroffenheit fordernden) Rollen arbeiten können, höchst bemerkenswert. Sylvester Groth ist ein schön schmieriger Goebbels, der sonst so nette August Diehl genießt die Ekligkeit seiner Rolle als Major Hellstrom offenkundig, Daniel Brühl spielt seinen Zoller gekonnt irritierend nett, Christoph Waltz ist als genial-perverser SS-Man Landa tatsächlich das Highlight, als dass er immer behauptet wird und Til Schweiger hält meistens böse starrend die Klappe, was wohl das beste für alle ist. Die Filmnation Deutschland kann also durchaus stolz auf sich sein, dass sie die hierzulande untypisch entspannte Haltung des Films zum Dritten Reich zulässt (anders als bei der doppelten Peinlichkeit gegenüber Tom Cruise, der erst als Scientologe für „stauffenbergunwürdig“ angeprangert, dann mit einem Couragepreis beschleimt wurde) und dass so viele ihrer bekanntesten Schauspieler sich hier auf internationalem Parkett tadellos beweisen können.

Dem steht jedoch als ebenso große Schande gegenüber, wie der Film von der deutschen Medienlandschaft aufgenommen wurde. Dem einhelligen Lob fehlte aber auch wirklich jeder kritische Unterton sowohl zu den dramaturgischen Rauheiten, als auch zu den problematischen und leicht missverständlichen Inhalten. Die Krönung war dann die himmelschreiend falsche Entscheidung der FSK für eine Freigabe ab 16 Jahren für einen Film, der nicht nur eine Familienpackung graphischer, sadistische Gewalt (als ehrenwerte Sache) enthält, sondern (zumindest oberflächlich) durchaus rassistische Töne anschlägt, während seine charismatischste Figur ein SS-Mann ist. Das führte zu der wahnwitzigen Einmaligkeit, dass die einzigen vernünftigen Einwände ausgerechnet aus der rechten Ecke kamen (dort natürlich überzogen mit wirrem Gewäsch über die Weltverschwörung kinderfressender Hollywoodjuden und ohne jegliches Verständnis für den Film oder die Geschichte, was zumindest den hier ungewohnten Tropfen Vernunft mehr als nur wieder neutralisierte), da man einen, der Filmnation so förderlichen Film wohl nicht schädigen wollte – gewissermaßen Kulturstaatsräson. Denn nicht nur, dass der Film vor Gewalttätigkeiten trieft (da werden Erschießungen beinahe erotisiert, bei der Erwürgung der von Diane Krüger gespielten Agentin sind gerade ihre von Tarantino fetischisierten Füße groß und zuckend im Bild, Skalpierungen gibt es auch zuhauf und das zu Tode prügeln von Kriegsgefangenen unter johlendem Applaus der Helden inszeniert), was die Bastards als Nazi-Hass ausgeben ist pure Deutschenfeindlichkeit. Ich schließe mich nicht der von manchen kritischen Stimmen vertretenen Behauptung an, alle Deutschen im Film würden als Schurken oder Feiglinge dargestellt – es tauchen durchaus sympathische oder neutrale Gestalten auf. Das Problem ist viel mehr, dass die Nazi-Definition von Raines Team sich schlicht und ergreifend auf alle Wehrmachtsangehörigen erstreckt und – kleine Geschichtsstunde – das war alles andere als eine reine Interessensgemeinschaft antisemitischer Weltherrschaftsstreber, sondern eine Armee Wehrpflichtiger, der man sich wohl schwerlich mittels Zivildienstes entziehen konnte. [Kurze Anmerkung: Das mag zwar richtig sein, aber man kann es Raine und seinen Leuten meiner Meinung nach auch nicht wirklich verdenken, wenn sie in Kriegszeiten jeden Wehrmachtsangehörigen, der sie wohl bei nächster Gelegenheit erschossen hätte, dieselbe Behandlung wie einem Nazi angedeihen lassen. Vor allem, da im Krieg das „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“ – Prinzip noch sehr viel stärker zum Tragen kommt als sonstwo. Das soll aber keine Entschuldigung sein, nur der Versuch einer Erklärung. – G] Was einen also auf die Abschussliste bringt sind die reinen Faktoren von Geburtsort und Geschlecht, einzige Ausnahme Deserteure und Märtyrer. Aldo Raine, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit plumpen „Kraut“-Sprüchen um sich wirft, steht den Grundzügen des braunen Ungeistes also wesentlich näher, als der, nach der Abschlachtung seines unbewaffneten Vorgesetzten mit ihm kooperierende Soldat, dem er noch extra ein Hakenkreuz in die Stirn ritzt, damit man ihn auch nach dem Krieg als angeblichen Nazi erkenne – eine Nummerntätowierung am Arm wäre draußen im Felde wohl zu kompliziert.

Wer dem Film selbst darum jedoch Deutschenfeindlichkeit vorwirft, wird ihm jedoch nicht gerecht und übersieht, dass Raine mitnichten die voice of God ist, der Film trotz seiner markigen Sprüche keine Einteilung in Richtig und Falsch vornimmt, sondern wie die meisten Filme Tarantinos in einem moralfreien Kunstraum spielt. Natürlich, dass im Showdown nicht irgendwer, sondern die erste Garde der Nazis angeschlachtet wird, gefällt und dürfte die Zustimmung der meisten normal denkenden Zuschauer finden, doch nur weil das (gewissermaßen zufällig) richtig ist, muss es im Rest des Films nicht das Richtige sein, was seine Helden tun. Dazu passt auch, dass es keinerlei erkennbare Belohnung oder Bestrafung gibt – sicher, Hitler geht drauf, Raine überlebt, doch bezahlen die meisten Bastards die Mission mit dem Leben (die Darstellung gerade jüdischer Kämpfer als Selbstmordattentäter trägt auch zur Irrealität des Ganzen bei), ebenso wie die nicht sadistische und persönlich betroffene Shosanna, harmlose deutsche Familienväter müssen sterben, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren, aber der Oberschurke Landa wird zwar gezeichnet, lebt aber ebenfalls weiter, um als Held in die Geschichte einzugehen. Wenn also, zählt die Coolness eines Charakters, anstelle seiner Moralität, insofern sind die Guerillas und Nazis hier nichts anderes, als die Gangster in „Pulp Fiction“, „Reservoir Dogs“ oder „Kill Bill“. Was sie tun und wie es sich für sie auszahlt hat dabei keinerlei weiteren Aussagewert, ob es richtig oder falsch ist.

Dreh- und Angelpunkt von „Inglourious Basterds“ sind nicht Gut und Böse, Demokratie und Faschismus oder Amerika und Deutschland, sondern es ist mehr denn je Film selbst.

Präsentester Kopf der Nazi-Führung ist Propagandaminister und UFA-Chef Goebbels, es ist „Stolz der Nation“, der Film im Film, der alle Handlungsstränge zusammenbringt und selbst Shosannas Rache am Ende wird nicht mehr von ihr selbst, sondern nur noch von ihrem filmischen Abbild vollzogen und ist auch innerhalb der dargestellten Welt säuberlich durch dramaturgisiert. Werkzeug der Rache ist zudem noch Filmmaterial selbst. Tarantino selbst sagte einmal, „Kill Bill“ spiele auf einer anderen Ebene, als seine vorherigen Filme, nämlich gewissermaßen in einem Movie-Movie-Universe, wie es die Figuren eines herkömmlichen Filmes sähen, wenn sie ins Kino gingen. „Inglourious Basterds“ spielt ebenfalls dort, geht jedoch noch weiter, indem er auch inhaltlich letzten Endes vom eigenen Medium handelt. Spätestens mit dieser Krone postmodernen Erzählens hat sich der Film von allen Verpflichtungen an die Realität, ihre Logik, ihre Geschichte und ihre Ethik losgesagt. Anhand der größten Katastrophe der Neuzeit, umgeformt auf den Stil eines Westerns feiern Filmfiguren ihr eigenes Medium thematisierend die absolute Freiheit, die ihnen ihre Fiktionalität bietet. Sowohl, wer den Film als deutschenfeindlich, als auch, wer ihn als antifaschistisch missversteht, ja jeder der in ihm eine außerfilmische Ideologie zu sehen glaubt, hat seine wahre Natur verkannt. Mag dieses vieldimensionale Spiel mit Ebenen und medialem Selbstbezug auch ein nettes Bonbon für Analytiker sein, im Endeffekt führt es wieder dahin, wo die Betrachtung des Films angefangen hat. Bei der sinnlichen, emotionalen Wahrnehmung. Bei der oft geschmähten Unterhaltung.

Mag er auch nicht perfekt sein, mag er in seiner Missverständlichkeit gar gefährlich sein – „Inglourious Basterds“ ist ein Musterbeispiel, wie intelligent auch bloße Unterhaltung sein kann.

Dirk M. Jürgens